Fehler erkannt, Etikett angebracht? Wie Bildverarbeitung automatische Alarmierung und Aussortierung bei Etiketteninspektionsmaschinen ermöglicht.

100% Fehlererkennungssysteme

Was ist OK-4000?

Das OK-4000 ist ein Online-Bildverarbeitungssystem für die Etikettenproduktion, insbesondere für Druck-, Stanz- und Aufwickelmaschinen. Es integriert die transparente Etikettenprüfung, Fehlererkennung, automatische Positionierung und Etikettierung, Stillstandsmeldung und die Rückverfolgbarkeit der Prüfdaten. Dadurch ermöglicht es eine lückenlose Online-Qualitätskontrolle (100%-Prüfung) von Etikettenprodukten. Unternehmen profitieren davon, da sie die Fehlerquote senken, die Produktionseffizienz steigern und die Produktkonsistenz verbessern können.

Bei Etikettendruck-, Stanz- und Aufwickelprozessen besteht die größte Sorge nicht darin, Fehler zu entdecken, sondern sie zu spät zu entdecken.

Wenn eine Etikettenrolle bereits produziert wurde und dann Probleme wie verschwommener Druck, Schnittkanten, fehlende Etiketten oder Anomalien bei der Abfallentsorgung festgestellt werden, muss nicht nur die gesamte Rolle verschrottet werden, sondern es muss auch ein erheblicher Zeitaufwand für eine erneute Inspektion und Nachbearbeitung aufgewendet werden.

Dieses Problem tritt bei transparenten Etiketten noch deutlicher hervor. Das Trägerpapier ist transparent, und auch das Etikett selbst ist durchsichtig. Bei hohen Druckgeschwindigkeiten sind die Fehler mit bloßem Auge nicht erkennbar. Sie bleiben verborgen, und bis man sie entdeckt, hat man bereits einen Stapel fehlerhafter Produkte.

Das integrierte Bildverarbeitungs-, Positionierungs- und Etikettiersystem OK-4000 für Etiketteninspektionsmaschinen wurde speziell zur Lösung dieses Problems entwickelt.

Bei der Etikettenprüfung wurde ein Fehler festgestellt.

Warum sind transparente Etiketten schwer zu prüfen?

Bei normaler Beleuchtung verschmelzen transparente Etiketten und transparentes Trägerpapier fast miteinander. Bei unzureichendem Kontrast bleiben Fehler verborgen und sind nicht erkennbar. Je nach Trägerpapier – transparent, weiß oder opak – variiert der Schwierigkeitsgrad der Inspektion. Eine manuelle Sichtprüfung ist bei niedrigen Geschwindigkeiten kaum noch möglich, bei höheren Geschwindigkeiten bleibt jedoch keine Zeit mehr für eine klare Sicht.

Fehlererkennung

Fehlalarme und verpasste Detektionen werden zur häufigen Folge. Die Detektion ist bei niedrigen Geschwindigkeiten kaum noch zu bewältigen, aber sobald die Geschwindigkeit zunimmt, bleibt einfach keine Zeit mehr, klar zu sehen.

Das OK-4000 nutzt eine Lösung aus maschinellem Sehen und Konturbeleuchtung. Durch die Verbesserung des Bildkontrasts zwischen transparenten Etiketten und dem Trägerpapier ermöglicht es die Online-Bildverarbeitung und optimiert die Fehlererkennung auf transparenten Materialien.

Egal ob das Trägerpapier transparent, weiß oder undurchsichtig ist, es ermöglicht eine klare Sicht.

Das System ermöglicht das freie Umschalten zwischen Standardbeleuchtung und Konturbeleuchtung und somit die Anpassung der Beleuchtung an unterschiedliche Inspektionsszenarien. Die integrierte Lichtquelle vereinfacht die Installation.

Verändert man die Lichtverhältnisse, stellen transparente Etiketten keine Herausforderung mehr dar.

Wie genau ist der OK-4000?

Klar sehen ist nur der erste Schritt – viel wichtiger ist: Wie scharf kann es sehen und wie schnell kann es sich bewegen?

Die wichtigsten Inspektionsfunktionen des OK-4000 sind folgende:

InspektionsparameterNormen
Nominale laterale Auflösung0.15 mm
Nominale vertikale Auflösung0.15 mm
Auslegungsbreite10 mm - 600 mm
Auslegungshöchstgeschwindigkeit450 m / min
Genauigkeit der PunktfehlererkennungDefektfläche > 0.2 mm²
Genauigkeit der MesserschnitterkennungFehlerbereich > 0.1 mm × 5 mm
Genauigkeit der RegistrierungserkennungSeitlich > 0.15 mm, Längs > 0.15 mm

Eine Auflösung von 0.15 mm ermöglicht die Erkennung selbst haarfeinster Schnittlinien. Auch bei Geschwindigkeiten von bis zu 450 m/min ist die Echtzeitinspektion auf Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien weiterhin gewährleistet.

  • Welche Etikettenfehler kann der OK-4000 erkennen?
  • Schnittspuren, Flecken und Farbblockfehler
  • Stanzfehler und Größenabweichung
  • Fehlende Etiketten und mangelhafte Abfallentsorgung
  • Kratzer, Dellen, Beulen und Beschädigungen
  • Lesen/Decodieren von variablen Barcodes und QR-Codes
  • Registrierungsabweichung (Fehlregistrierung)

Von der vollständigen Bahnbeobachtung bis zur Erkennung fehlender Etiketten und von der Abfallentsorgungsinspektion bis zur hochpräzisen vollständigen Bahnprüfung – 100%ige Oberflächeninspektion , die eine hochpräzise vollständige Bahnprüfung ermöglicht.

Wie funktioniert die automatische Kennzeichnung, nachdem ein Defekt erkannt wurde?

Dies ist die Kernfunktion der OK-4000 und der größte Unterschied zu herkömmlichen Etiketteninspektionsmaschinen.

Herkömmliche Inspektionsmaschinen können lediglich „Probleme erkennen“. Doch was geschieht, nachdem ein Problem gefunden wurde? Manuelle Kennzeichnung – die Bediener bringen die Etiketten einzeln an, um die Fehlerstellen zu markieren. Dies ist nicht nur ineffizient, sondern führt auch zu fehlenden Kennzeichnungen und Fehlplatzierungen.

Die OK-4000 macht es anders: Wenn ein Defekt erkannt wird, wird ein Signal direkt an die Etikettiermaschine gesendet, und die Etikettiermaschine bringt automatisch ein Markierungsetikett an der Defektstelle an.

Der gesamte automatische Positionierungs- und Etikettierungsprozess läuft wie folgt ab:

Von der Bildaufnahme und Fehlererkennung bis hin zur Koordinatenberechnung und Beschriftung ist im gesamten Prozess kein manueller Eingriff erforderlich. Es muss weder überwacht noch manuell beschriftet werden, und es gibt keine fehlenden oder fehlerhaften Beschriftungen.

Bildaufnahme → Algorithmuserkennung → Signalausgabe → Maschinenausführung für die Kennzeichnung

Wie werden nach Abschluss der Etikettierung Stopp, Alarmierung und Ablehnung erreicht?

Das System führt nicht nur eine automatische Etikettierung durch, sondern unterstützt auch einen automatischen Stopp mit Alarmfunktion basierend auf der zurückgespulten Strecke. Dies ermöglicht die präzise Lokalisierung von Fehlern, sodass Bediener fehlerhafte Produkte schnell prüfen und aussortieren können.

Nach Abschluss des Etikettierungsvorgangs stoppt das System automatisch, gibt einen Alarm aus und wickelt das Material zurück. Der Bediener kommt hinzu, sieht die Position des Markierungsetiketts und kann den Fehler direkt überprüfen und aussortieren. Es ist nicht nötig, die gesamte Materialrolle zu durchsuchen – das Markierungsetikett zeigt deutlich an, wo sich der Fehler befindet: genau hier.

Darüber hinaus lassen sich der Markierungsabstand und die Stoppposition anpassen. Unterschiedliche Produkte und Fehlertypen erfordern unterschiedliche Anforderungen an Markierungspositionen und Stoppzeiten. Das System unterstützt individuell anpassbare Einstellungen für verschiedene Produktionsszenarien.

Automatische Positionierung zur Stoppung, präzises Abfangen fehlerhafter Produkte.

Arbeitsablauf der OK400-Fehlererkennungsmaschine
  • Für welche Branchen eignet sich der OK-4000?
  • Etikettendruckereien
  • Stanzverarbeitungsunternehmen
  • Hersteller von Blanko-Etiketten
  • RFID-Etikettenhersteller
  • Pharmazeutische Etiketten
  • Die Etikettierung von Lebensmitteln
  • Tägliche Etiketten für Chemikalien
  • Logistiketiketten
  • Neue Energielabel
  • Variable QR-Code-Etiketten

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Frage: Was ist die kleinste Defektgröße, die der OK-4000 erkennen kann?

A: Das System verfügt über eine nominelle Auflösung von 0.15 mm, eine Genauigkeit bei der Punktfehlererkennung von >0.2 mm², eine Genauigkeit bei der Messerschnittlinienerkennung von >0.1 mm × 5 mm und eine Genauigkeit bei der Registrierungserkennung von >0.15 mm in Quer- und Längsrichtung. Die spezifische Genauigkeit kann anhand der tatsächlichen Materialbreite und -geschwindigkeit weiter berechnet werden.

2. F: Ist die Etikettiermaschine im System enthalten oder muss sie separat erworben werden?

A: Das System gibt ein Standard-24-V-Signal aus und ist mit gängigen Etikettiermaschinen kompatibel. Kundenspezifische Konfigurationen sind auf Basis der vorhandenen Ausrüstung möglich.

3. Frage: Können transparente Etiketten tatsächlich geprüft werden?

A: Ja. Der OK-4000 verwendet eine Konturbeleuchtung, die speziell für die Kontrastherausforderungen transparenter Etiketten entwickelt wurde und eine stabile Inspektion auf transparenten, weißen und opaken Trägerpapieren gewährleistet.

4. F: Können die Beschriftungsposition und die Stoppposition angepasst werden?

A: Ja. Das System unterstützt individuell anpassbare Einstellungen für die Beschriftungsdistanz und die Stoppalarmdistanz und passt sich flexibel an unterschiedliche Produktanforderungen an.

5. F: Was ist die maximale Inspektionsgeschwindigkeit des OK-4000?

A: Das System ist für eine maximale Geschwindigkeit von 450 m/min ausgelegt. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt von der Materialbreite und den Anforderungen an die Prüfgenauigkeit ab.

6. F: Welche Arten von Trägerpapier unterstützt der OK-4000?

A: Es unterstützt eine Vielzahl von Materialien, darunter transparentes Trägerpapier, weißes Trägerpapier und undurchsichtiges Trägerpapier.

7. F: Können die Inspektionsdaten gespeichert werden?

A: Ja. Das System unterstützt die Aufzeichnung von Inspektionsergebnissen, das Speichern von Fehlerbildern und den Datenexport und erleichtert so die Rückverfolgbarkeit der Qualität und die statistische Analyse.

8. F: Welche anderen Produkte können neben transparenten Etiketten geprüft werden?

A: Das Etikettierprüfsystem eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter bedruckte Etiketten, Blankoetiketten, RFID-Etiketten, QR-Code-Etiketten und gestanzte Produkte.

Fazit


Das OK-4000 integriert Bildverarbeitung, Transparenzetikettenprüfung, automatische Positionierung und Etikettierung, Stillstandsalarmierung und Fehlerverfolgung in einem einzigen System und ermöglicht so eine vollautomatische Qualitätskontrolle von der Fehlererkennung über die präzise Kennzeichnung bis hin zur schnellen Aussortierung. Für Unternehmen im Bereich Etikettendruck, Stanzen und Aufwickeln löst es nicht nur die Herausforderungen der Transparenzetikettenprüfung, der geringen Effizienz manueller Etikettierung und der Schwierigkeit, fehlerhafte Produkte zu lokalisieren, sondern unterstützt Unternehmen auch dabei, die Prüfgenauigkeit zu verbessern, die Arbeitskosten zu senken, die Produktionseffizienz zu steigern und eine umfassende Online-Prüfung auf hohem Niveau zu realisieren.

Für weitere Informationen zu den technischen Spezifikationen oder Anpassungsmöglichkeiten des OK-4000 können Sie sich gerne an uns wenden.